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10.11.2022: Billard-DM 2022 geht mit zwölf Entscheidungen zu Ende

Bild: Billard-DM 2022 geht mit zwölf Entscheidungen zu Ende

Pool-Billard, 9-Ball
Weibliche U15:
Ihre zweite Goldmedaille sicherte sich heute Wladislava Sakovych bei der weiblichen U15. Die gebürtige Ukrainerin, die für den Bremer Billard Club aktiv ist, schlug im Finale Kira Weser von der Bergischen Billard Union mit 2:0. Gemeinsame Dritte wurden Sophie Zeisberg (PBC Düren) und Emily Winzinger vom SC Dingolfing, die in den Semifinale jeweils mit 0:2 gegen ihre Kontrahentinnen unterlegen waren.

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Weibliche U19:
Ebenfalls doppelte Deutsche Meisterin wurde in dieser Altersklasse Vivien Heine vom BC Osterode. In einem überraschend einseitigen Finale setzte sich die Niedersächsin gegen Johanna Indlekofer vom BC Dreiländereck mit 4:0 durch. Damit teilen sich die beiden Nationalspielerinnen Heine und Indlekofer die insgesamt vier zu vergebenen Goldmedaillen gerecht auf.
Die dritten Plätze sicherten sich Romina Lenk (PBC Kamp-Lintfort) und Hanna Gragen (PSV Unna), die in den Semifinals heute Nachmittag mit jeweils 2:4 den Kürzeren zogen. 

Weibliche U23:
Nach ihrem Sieg im 8-Ball gewann Alina Schmidt auch den Wettbewerb der weiblichen U23 im 9-Ball. In den Matches gegen Taminée Tehsmann (Pool & Blues Bergisch-Gladbach) und die Magdeburgerin Sanice Nossek blieb sie ungeschlagen. Tehsmann setzte sich wiederum mit 5:4 gegen Nossek durch und gewann somit die Silbermedaille.

Männliche U15:
Martin Takeshi Röser ist bei der männlichen U15 der dominante Spieler der vergangenen Tage. Der Babelsberger gewann heute im 9-Ball seine zweite Goldmedaille binnen weniger Tage. Gegen Fabrizio Ingrasci (BSC Mettmann) gewann er das Finale mit 4:1 und verwies nicht nur seinen Kontrahenten, sondern auch Dennis Schnitker (PBC Oldenburg) und Yasin de Castro Manhas vom 1. PBC Neuwerk auf die weiteren Plätze.

Männliche U17:
Fest in hessischer Hand blieb diese Altersklasse auch am heutigen Schlusstag der Deutschen Jugendmeisterschaften. Laurenz Geitz vom BC Wiesbaden holte sich nach dem Sieg im 8-Ball auch den Titel im 9-Ball. Damit zog er mit seinem Verbandskollegen Felix Vogel (PBC Gießen), der sich heute mit dem fünften Platz begnügen musste, gleich. Im Finale setzte sich Geitz gegen mit 5:1 gegen Felix Wellers (1. PBC Neuwerk) durch.
Die dritten Plätze und damit Bronze gingen derweil an Eray Cin (BSG Hannover) und den Pinneberger Frederik Lütticke.

Männliche U19:
Eric Mattern gelang heute quasi Historisches, denn er schaffte das Goldmedaillen-Triple. Im Finale gegen den Lübecker Fabian Ochs hatte er bis zum Titelgewinn allerdings bange Momente zu überstehen. Bei 5:5 behielt er dann die Nerven, lochte einen extrem schweren Ball ins Mittelloch und vollendete wenig später zum 6:5-Finalsieg.
Bronze holten sich Alexander Lukas Born (PBC Höntrop) und Nico Roder vom 1. PBC St. Augustin.

Männliche U23:
Nicht zu bezwingen war bei der männlichen U23 der Berliner Johann Bollhorst, der in Diensten des PBC Wedding steht. Im Finale gegen Jonas Dohr vom PBC St. Augustin setzte sich der Hauptstädter mit 7:3 durch. Dohr wiederum hatte in seinem Halbfinale einen 4:6-Rückstand gegen Julian Schreck (BV Kahl) wettgemacht und seinen Kontrahenten auf den dritten Platz verwiesen. Ebenfalls Dritter wurde der Leipziger Clemens Ebert, der nach dem zweiten Rang im 8-Ball ein weiteres Top-Resultat ablieferte.

5-Kegel U21:
Im 5-Kegel auf dem Matchbillard kam es heute zu einem sächsischen Endspiel zwischen Nick Haake (Freiberger BC) und dem Chemnitzer Felix Schrobback. Beide waren im Modus Jeder-gegen-Jeden ungeschlagen geblieben, so dass der Sieger dieses Matches Gold gewinnen würde.
Wie erwartet, gestaltete sich eine enge Partie, die letztlich Haake mit 50:40 und 50:42 in zwei Sätzen für sich entschied und damit Gold gewann. Hinter dem Silbermedaillengewinner Felix Schrobback holte Ian Welde (Höckendorfer BSV) dank eines Sieges über Leon Enge (SV Kolkwitz) Bronze und machte den Dreifach-Triumph des Sächsischen Billard-Verbandes perfekt. 

Eurokegel U21: 
Das oben genannte Trio war auch im Eurokegel geschlossen am Start. Insgesamt sechs Sportler spielten die einzelnen Platzierungen im Jeder-gegen-Jeden-Modus aus. In allen fünf Matches blieb Felix Schrobback ungeschlagen und sicherte sich damit den DM-Titel in souveräner Manier. 
Leon Enge (SV Kolkwitz) und Timo Kienast vom BC Bergedorf beendeten das Turnier auf dem zweiten und dritten Platz vor den bereits erwähnten Ian Welde und Nick Haake.

Dreiband U17 Matchbillard:
Bis zur letzten Partien spannend blieb heute das Dreiband-Turnier der U17 auf dem Matchbillard. Nach vier Spielrunden waren Jakob Ide (BC Wanne) und Christos Kisniarov (BSF Goch) ungeschlagen und trafen nun im direkten Duell um den DM-Titel aufeinander. 
Einen Favoriten zu benennen, war schwer, denn die Ergebnisse der beiden ähnelten sich im Turnierverlauf. Dementsprechend knapp war dann auch der Spielverlauf, welcher letztlich ein 20:17 zu Gunsten von Jakob Ide hervorbrachte. Kisniarov musste sich also mit Silber begnügen, während Bronze an Nils Roy Wobisch vom TuS Weida ging.

Dreiband U17 Turnierbillard:
Mit Amir Ibraimov gab es einen Favoritensieg im Dreiband der U17 auf dem Turnierbillard. Das Duisburger Supertalent marschierte durch das Teilnehmerfeld und gewann alle sechs Partien größtenteils sehr deutlich. In der vorletzten Runde schlug er auch Christos Kisniarov (BSF Goch), den er damit auf den dritten Platz verwies. Profiteur dessen war Henry Zimmermann (Billardfreunde Gerthe), der seine Chance nutzte, die Nerven behielt und heute zwei Siege zum zweiten Platz im Abschlussranking erzielte.

Snooker U21:
Am letzten DM-Tag gab es das erste Gold für die Delegation des Bayerischen Billard-Verbandes. Im Snooker der U21 sicherte sich Fabian Haken vom SSC Fürth den Titel durch ein 4:2 über Alexander Widau vom SC Mayen-Koblenz.
Der Bayer dominierte die Partie gegen den amtierenden Deutschen Herrenmeister von Beginn an und gewann drei der vier ersten Frame. Nachdem Widau auf 3:2 verkürzt hatte, entwickelte sich ein fast schon epischer vierter Durchgang. Auf die farbigen Kugeln wurden bei ungefährem Punkte-Gleichstand extrem viele Sicherheiten gespielt, da keiner der beiden den ersten Fehler machen wollte.

Nach rund zwanzig Minuten war es dann Alexander Widau, der die erste verwertbare Chance hatte, doch diese ließ er unter dem Raunen der Zuschauer liegen. Nun bekam Fabian Haken seine Chance und diese wusste er zu nutzen. Mit einem Jubelschrei versenkte er die entscheidende Kugel und sicherte sich damit die Goldmedaille.
Die dritten Plätze teilten sich die bereits gestern in den Halbfinals unterlegenen Felix Kirsten (SC Limbach-Oberfrohna) und David Tuchlinski vom Aachener Snooker Club.

Damit gehen nun sechs ereignisreiche Turniertage der Deutsche Jugendmeisterschaften mit vielen tollen und interessanten Partien zu Ende. Der Staffelstab wird morgen früh an die Erwachsenen übergeben, die bis zum Sonntag in einer Woche in der Wandelhalle das Sagen haben werden. Viel Erfolg schon jetzt an alle teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler.


Quelle: https://billard-union.net